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Eine Wärmepumpe kostet 2026 meist 20.000 bis 50.000 Euro

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Eine Wärmepumpe kostet im Einfamilienhaus mit Einbau meist 20.000 bis 50.000 Euro. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist deutlich günstiger als eine Erdwärmepumpe mit Bohrung. Der staatliche Zuschuss senkt den Preis um bis zu 22.400 Euro. Im Betrieb kostete eine Wärmepumpe 2025 im Haus mit 130 Quadratmetern 1.260 Euro, eine Gasheizung 2.040 Euro.

Wärmepumpe mit Einbau im Einfamilienhaus
20.000 bis 50.000 Euro
ADAC, Kosten einer Wärmepumpe, Stand Sommer 2026, Stand 21. Juli 2026
Heizkosten mit Wärmepumpe pro Jahr
1.260 Euro
co2online, Heizspiegel 2026, Haus mit 130 Quadratmetern, Jahr 2025, Stand 22. September 2026
Höchster Zuschuss im Einfamilienhaus
22.400 Euro
co2online, Luft-Wasser-Wärmepumpe, Kosten und Förderung, Stand 24. September 2026
Eine weiße Wärmepumpe steht neben einem Einfamilienhaus, ein Techniker schaut auf ein Tablet.
Ein Heizungsbauer prüft am Haus, wo die Wärmepumpe stehen kann. Bild: KI generiert.

Was kostet eine Wärmepumpe mit Einbau?

Eine Wärmepumpe kostet im Einfamilienhaus mit Einbau meist 20.000 bis 50.000 Euro. Diese Spanne nennt der ADAC mit Stand Sommer 2026. Den größten Unterschied macht die Wärmequelle, also woher die Wärmepumpe ihre Wärme holt.

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe holt die Wärme aus der Außenluft. Sie ist am günstigsten, weil niemand bohren oder graben muss. Eine Erdwärmepumpe, im Angebot oft Sole-Wasser-Wärmepumpe genannt, holt die Wärme aus dem Boden. Dafür braucht sie eine Erdsonde, also ein tiefes Bohrloch, oder Rohre, die flach unter dem Rasen liegen. Eine Grundwasser-Wärmepumpe nutzt Wasser aus einem Brunnen.

Das Gerät kostet 8.000 bis 16.000 Euro bei Luft-Wasser, 10.000 bis 18.000 Euro bei Erdwärme und 10.000 bis 20.000 Euro bei Grundwasser. Montage und Material kommen mit 7.000 bis 15.000 Euro dazu. Eine Erdsonde kostet 8.000 bis 16.000 Euro, Rohre unter dem Rasen 3.000 bis 10.000 Euro.

Kosten einer Wärmepumpe im Einfamilienhaus nach Bauart, Stand Sommer 2026, nach Angaben des ADAC.
BauartGerätMontage und MaterialBohrung oder Erdarbeiten
Luft-Wasser8.000 bis 16.000 Euro7.000 bis 15.000 Eurokeine
Erdwärme mit Erdsonde10.000 bis 18.000 Euro7.000 bis 15.000 Euro8.000 bis 16.000 Euro
Erdwärme mit Rohren unter dem Rasen10.000 bis 18.000 Euro7.000 bis 15.000 Euro3.000 bis 10.000 Euro
Grundwasser mit Brunnen10.000 bis 20.000 Euro7.000 bis 15.000 Eurokeine Angabe

Die Beratungsgesellschaft co2online hat die Rechnung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe aus dem Herbst 2024 ausgewertet. Sie kostete 30.900 Euro, davon 11.400 Euro für das Gerät, 4.400 Euro für den Pufferspeicher und 7.100 Euro für die Montage. Ein Pufferspeicher ist ein Wassertank, der warmes Heizwasser zwischenspeichert. Die Verbraucherzentrale hat 160 Angebote aus 2024 verglichen. Sie lagen zwischen 20.000 und 63.000 Euro, im Mittel bei 36.000 Euro.

Welche Zusatzkosten hat eine Wärmepumpe im Altbau?

Im Altbau kommen laut ADAC oft 5.000 bis 20.000 Euro dazu. Das Geld geht in größere Heizkörper, den hydraulischen Abgleich, neue Elektrik, Leitungen, Pumpen und Ventile.

Ob Sie größere Heizkörper brauchen, zeigt die Vorlauftemperatur. Das ist die Temperatur des Wassers, das zu den Heizkörpern fließt. Als Faustregel passt eine Wärmepumpe, wenn das Haus mit höchstens 55 Grad Vorlauf warm wird. Bleiben einzelne Räume dabei kalt, tauscht der Heizungsbauer dort die Heizkörper gegen größere.

Ohne hydraulischen Abgleich gibt es keinen Zuschuss. Dabei stellt der Heizungsbauer jeden Heizkörper so ein, dass er genau so viel warmes Wasser bekommt, wie sein Raum braucht. Die Verbraucherzentrale nennt für ein Haus mit zehn Heizkörpern 750 bis 1.200 Euro. Die genaue Berechnung Raum für Raum, die die Förderung verlangt, kostet 400 bis 600 Euro mehr. Neue Thermostatventile kosten 50 bis 100 Euro je Heizkörper, eine neue Heizungspumpe 350 bis 550 Euro.

Weitere Posten hängen an Ihrem Grundstück. Lassen Sie sich diese im Angebot einzeln aufschreiben.

  • Das Außengerät braucht ein Fundament oder eine Halterung an der Wand.
  • Wohnt der Nachbar nah, kann ein Schutz gegen Lärm nötig sein.
  • Für einen günstigen Wärmepumpentarif braucht es oft eine eigene Stromleitung oder einen zweiten Zähler.
  • Abbau und Entsorgung der alten Heizung kosten extra, bei Öl oft auch der alte Tank.

Wie viel zahlt der Staat zur Wärmepumpe dazu?

Die staatliche Förderbank KfW zahlt jedem Eigentümer 30 Prozent der Kosten. Wer selbst im Haus wohnt und etwa eine Öl- oder eine mindestens 20 Jahre alte Gasheizung ersetzt, bekommt 16 Prozentpunkte mehr. Bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 50.000 Euro kommen 10 bis 40 Punkte dazu. Zusammen gibt es höchstens 70 Prozent, bei bis zu 30.000 Euro Einkommen 80 Prozent.

Die KfW rechnet mit höchstens 28.000 Euro Kosten. Der Zuschuss beträgt damit höchstens 8.400 Euro bei 30 Prozent und 22.400 Euro bei 80 Prozent. Für das Beispiel mit 30.900 Euro heißt das, dass Ihnen nach 30 Prozent Zuschuss 22.500 Euro bleiben. Mit 46 Prozent sind es 18.020 Euro.

Diese Sätze gelten für Anträge bis Ende 2026. Im ersten Quartal 2027 sinkt die Grundförderung für Wärmepumpen auf 15 Prozent, für Geräte aus der EU bleibt es bei 30 Prozent. Ab dem 1. Februar 2027 sinken auch der Bonus für die alte Heizung und die Kostengrenze. Alle Rechenwege stehen in den Rechenbeispielen zur Wärmepumpen-Förderung.

Wie hoch sind die Heizkosten mit Wärmepumpe?

Ein Einfamilienhaus mit 130 Quadratmetern hat 2025 mit Wärmepumpe im Schnitt 1.260 Euro fürs Heizen bezahlt. Das zeigt der Heizspiegel 2026 von co2online, der 67.000 Haushalte auswertet. Die Nebenkosten der Heizung sind darin nicht enthalten.

Am günstigsten heizten Wärmepumpe und Holzpellets mit 1.260 und 1.415 Euro im Jahr. Erdgas und Fernwärme kosteten je 2.040 Euro, Heizöl 2.145 Euro. Die Wärmepumpe brauchte dafür 4.680 Kilowattstunden Strom zu 26,2 Cent.

Heizkosten im Jahr 2025 für ein Einfamilienhaus mit 130 Quadratmetern, ohne Nebenkosten, nach dem Heizspiegel 2026.
HeizungVerbrauch in KilowattstundenPreis je KilowattstundeHeizkosten im Jahr
Wärmepumpe4.680 Strom26,2 Cent1.260 Euro
Holzpellets19.7607 Cent1.415 Euro
Erdgas16.51012,1 Cent2.040 Euro
Fernwärme12.48016 Cent2.040 Euro
Heizöl22.8809,4 Cent2.145 Euro

Wie viel Strom Ihre Wärmepumpe braucht, hängt an der Jahresarbeitszahl. Sie sagt, wie viele Kilowattstunden Wärme das Gerät aus einer Kilowattstunde Strom macht. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme hat vier Jahre lang 77 Wärmepumpen in bestehenden Häusern gemessen. Luft-Wasser-Wärmepumpen kamen im Mittel auf 3,4, Erdwärmepumpen auf 4,3. Mit dem Baujahr des Hauses hing das nicht zusammen.

Nehmen Sie ein Haus, das 15.000 Kilowattstunden Wärme im Jahr braucht. Bei einer Jahresarbeitszahl von 3,4 verbraucht die Wärmepumpe rund 4.400 Kilowattstunden Strom. Zum mittleren Wärmepumpentarif 2025 von 26,2 Cent sind das rund 1.160 Euro.

Darf der Betreiber des Stromnetzes Ihre Wärmepumpe bei Engpässen kurz drosseln, zahlen Sie weniger für das Stromnetz. Laut Bundesnetzagentur macht das 110 bis 190 Euro im Jahr aus, Stand 2023. Die Wartung kostet laut Verbraucherzentrale etwa 150 bis 300 Euro im Jahr. Einen Schornsteinfeger braucht die Wärmepumpe nicht, weil nichts verbrennt.

Wann rechnet sich die Wärmepumpe gegenüber Gas?

Eine neue Gasheizung kostet im Einfamilienhaus mit Einbau etwa 6.000 bis 9.000 Euro, so co2online im Mai 2026. Einen Zuschuss gibt es dafür nicht. Die Wärmepumpe spart dafür jedes Jahr Heizkosten, 2025 im Schnitt 780 Euro im Haus mit 130 Quadratmetern.

Rechnen Sie mit dem Beispiel von oben. Nach 30 Prozent Zuschuss kostet die Wärmepumpe 22.500 Euro, also 13.500 Euro mehr als ein Gaskessel für 9.000 Euro. Bei 780 Euro Ersparnis im Jahr ist dieser Mehrpreis nach gut 17 Jahren wieder drin. Mit 46 Prozent Zuschuss bleiben 18.020 Euro, dann dauert es knapp 12 Jahre.

Der CO2-Preis von 55 bis 65 Euro je Tonne verteuert Gas 2026 laut ADAC um bis zu 1,55 Cent je Kilowattstunde. Bei 16.510 Kilowattstunden im Jahr sind das bis zu 256 Euro. Für 2027 will die Bundesregierung den Preis bei 55 bis 65 Euro halten, beschlossen ist das noch nicht, Stand Oktober 2026. Ab 2028 bestimmt der europäische Emissionshandel den Preis nach Angebot und Nachfrage.

Passt eine Wärmepumpe zu Ihrem Haus?

Werden an einem kalten Tag alle Räume warm, wenn die Heizung mit höchstens 55 Grad läuft?

Ja

Wohnen Sie selbst im Haus und ersetzen eine Öl- oder 20 Jahre alte Gasheizung?

Ja

Bei einem Antrag bis Ende 2026 bekommen Sie mindestens 46 Prozent Zuschuss.

Nein

Sie bekommen 30 Prozent, bei kleinem Einkommen mehr.

Nein

Bleiben nur einzelne Räume kalt?

Ja

Lassen Sie dort größere Heizkörper einbauen und die Heizung hydraulisch abgleichen.

Nein

Dann braucht das Haus zuerst Dämmung oder neue Fenster. Ein Energieberater legt die Reihenfolge fest.

Wie Sie vom ersten Angebot bis zur Auszahlung vorgehen, steht beim Heizungstausch Schritt für Schritt.

Häufige Fragen

Was kostet eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Einfamilienhaus mit Einbau?

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostete im Einfamilienhaus mit Einbau 2024 im Mittel rund 36.000 Euro. Das ergab ein Vergleich der Verbraucherzentrale mit 160 Angeboten zwischen 20.000 und 63.000 Euro. Das Gerät allein kostet laut ADAC 8.000 bis 16.000 Euro.

Was kostet die Bohrung für eine Erdwärmepumpe?

Die Bohrung für eine Erdwärmepumpe kostet laut ADAC etwa 8.000 bis 16.000 Euro. Rohre flach unter dem Rasen sind mit 3.000 bis 10.000 Euro günstiger, brauchen aber viel freie Fläche im Garten.

Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe im Jahr?

Eine Wärmepumpe verbrauchte 2025 in einem Einfamilienhaus mit 130 Quadratmetern im Schnitt 4.680 Kilowattstunden Strom. Das zeigt der Heizspiegel 2026 von co2online. Für Ihr Haus teilen Sie den Wärmebedarf durch die Jahresarbeitszahl, bei Luft-Wasser-Geräten im Mittel 3,4.

Sind die Heizkosten mit Wärmepumpe niedriger als mit Gas?

Ja, die Heizkosten mit Wärmepumpe lagen 2025 deutlich unter denen mit Gas. Ein Haus mit 130 Quadratmetern zahlte mit Wärmepumpe 1.260 Euro, mit Erdgas 2.040 Euro. Das zeigt der Heizspiegel 2026 von co2online.

Was kostet die Wartung einer Wärmepumpe pro Jahr?

Die Wartung einer Wärmepumpe kostet laut Verbraucherzentrale etwa 150 bis 300 Euro im Jahr. Einen Schornsteinfeger braucht eine Wärmepumpe nicht, weil sie nichts verbrennt.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Förderrichtlinie für die Bundesförderung für effiziente Gebäude, Einzelmaßnahmen (BEG EM) vom 17. August 2026, BAnz AT 27.08.2026 B1, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Bundesanzeiger,
  2. Heizungsförderung für Privatpersonen, Wohngebäude (458), KfW Bankengruppe,
  3. Paragraf 10 Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG), Veräußerung von Emissionszertifikaten, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de,
  4. Integration von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen (Paragraf 14a EnWG), Verbraucherportal, Bundesnetzagentur,
  5. Wärmepumpen heizen auch im Altbau klimafreundlich, Forschungsprojekt abgeschlossen (Presseinformation vom 3. November 2025), Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE,
  6. BDEW-Strompreisanalyse (Stand 21. August 2026), Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW),
  7. Wann laufen Wärmepumpen im Altbau optimal? (Pressemitteilung vom 13. August 2024), Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein,
  8. Hydraulischer Abgleich: So wird Ihre Heizung effizienter (Stand 10. November 2025), Verbraucherzentrale Bundesverband,
  9. Kosten und Förderung: Womit muss ich bei einer Wärmepumpe rechnen? (Stand 17. April 2026), Verbraucherzentrale Bundesverband,
  10. Heizkosten pro Quadratmeter im Vergleich, Heizspiegel 2026 mit Werten für 2025 (Stand 22. September 2026), co2online gemeinnützige Beratungsgesellschaft,
  11. Luft-Wasser-Wärmepumpe: Kosten, Förderung, Vorteile und Nachteile, co2online gemeinnützige Beratungsgesellschaft,
  12. Was sich 2026 bei Heizkosten und Wärmepumpen ändert (Meldung vom 1. Januar 2026), Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.,
  13. Lohnt sich eine Wärmepumpe? Alles zu Kosten und Stromverbrauch 2026 (Stand 21. Juli 2026), ADAC e.V.,
  14. Gasheizung: Kosten und Preise für Neukauf und Betrieb (Stand 21. Mai 2026), co2online gemeinnützige Beratungsgesellschaft,
  15. CO2-Steuer fürs Heizen, so hoch ist der CO2-Preis 2026 und in Zukunft (Stand 26. August 2026), ADAC e.V.,

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Stand dieser Angaben: 2. Oktober 2026.