
Wärmepumpe oder Gasheizung, was passt zu Ihrem Haus?
Eine Wärmepumpe passt zu Ihrem Haus, wenn alle Räume an kalten Tagen mit höchstens 55 Grad warmem Heizwasser warm werden.
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Ihr Haus ist für eine Wärmepumpe geeignet, wenn alle Räume warm werden, während das Heizwasser höchstens 55 Grad hat. Das zeigt ein Test an einem sehr kalten Tag mit Ihrer jetzigen Heizung. 4 Fragen sagen Ihnen, wie es um Ihr Haus steht und wo Sie ansetzen können.
So machen Sie den Test: Stellen Sie an einem sehr kalten Tag die Vorlauftemperatur Ihres Heizkessels auf 50 bis 55 Grad. Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizwassers, das vom Kessel zu den Heizkörpern fließt. Drehen Sie die Thermostate auf Stufe 3, das sind etwa 20 Grad im Raum, und warten Sie 24 bis 72 Stunden.
Über eine große Fläche gibt das Heizwasser seine Wärme auch dann an den Raum ab, wenn es nicht so heiß ist. Fußboden-, Wand- und Deckenheizungen sind deshalb ideal. Einzelne zu kleine Heizkörper lassen sich gegen größere tauschen.
Je weniger Wärme durch Wände, Dach und Fenster verloren geht, desto kühler darf das Heizwasser sein. Dann braucht die Wärmepumpe weniger Strom.
Beim hydraulischen Abgleich stellt der Heizungsbauer die Ventile so ein, dass jeder Heizkörper genau so viel Heizwasser bekommt, wie sein Raum braucht. Nach jeder Dämmung und jedem Heizkörpertausch gehört er dazu.
Das zeigt erst der Test mit 50 bis 55 Grad aus Frage 1.
Von den 3 weiteren Punkten passt noch keiner. Sparsamer wird die Wärmepumpe, wenn große Heizflächen wie eine Fußbodenheizung, eine gute Dämmung mit modernen Fenstern und ein hydraulischer Abgleich dazukommen.
Häufige Gründe, warum eine Wärmepumpe zu viel Strom braucht, sind zu kleine Heizkörper, eine falsch eingestellte Anlage und ein zu hoher Wärmebedarf des Hauses.
Ob Ihr Haus für eine Wärmepumpe geeignet ist, zeigt ein Test an einem sehr kalten Tag. Stellen Sie die Vorlauftemperatur Ihres Kessels auf 50 bis 55 Grad und die Thermostate auf Stufe 3. Bleiben nach 24 bis 72 Stunden alle Räume warm, ist das Haus sehr wahrscheinlich geeignet.
Eine Wärmepumpe arbeitet nach der Faustregel der Verbraucherzentrale gut, wenn das Heizwasser möglichst das ganze Jahr unter 55 Grad bleibt. Je heißer das Wasser sein muss, desto mehr Strom braucht sie. Größere Heizkörper und eine bessere Dämmung senken die nötige Temperatur.
Ja, eine Wärmepumpe läuft auch mit Heizkörpern, wenn diese groß genug sind und das Haus ausreichend gedämmt ist. Eine Fußbodenheizung ist ideal, aber keine Bedingung. Einzelne zu kleine Heizkörper lassen sich gegen größere tauschen.
Nein, eine Dämmung ist vor dem Einbau einer Wärmepumpe nicht immer nötig. Entscheidend ist, ob alle Räume mit höchstens 55 Grad warmem Heizwasser warm werden. Planen Sie ohnehin eine Dämmung, tauschen Sie die Heizung erst danach, rät die Verbraucherzentrale.

Eine Wärmepumpe passt zu Ihrem Haus, wenn alle Räume an kalten Tagen mit höchstens 55 Grad warmem Heizwasser warm werden.
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Eine einfache Heizlastberechnung kostet in einem typischen Einfamilienhaus 300 bis 450 Euro.
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Nein, im Ein- und Zweifamilienhaus ist der hydraulische Abgleich keine gesetzliche Pflicht, nur in Häusern ab sechs Wohnungen.
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